Samstag, 21. April 2012

Ich verliere mich

Ich verliere mich, weiß nicht wohin ich gehen soll, was ich fühlen soll, was ich kann, was ich drauf habe. Was ist mein Ziel? Mein Gefühl verlässt mich immer mehr, fühle nichts. Eiskalt. Wer versteht so ein Gefühlschaos? Es ist als würde ich umherwandeln mit tausenden Gedanken in meinem Kopf, mit hunderten verschiedenen Gefühlen und nicht mit einem dieser Dinge kann ich etwas anfangen. Keine Struktur. Nicht mit einem einzigen Gedanken kann ich mein Leben auf die Schienen, auf die Bahn, auf den Weg steuern, wie ich es gerne hätte. Meine Träume, meine Wünsche, mein Bestreben zeigen mir Wege auf, verdammt viele Wege. Manche scheinen so unmöglich, dass ein Gedanke daran fast schon Verschwendung ist. Dennoch kann ich mich für keinen entscheiden. Hinter jedem Weg steckt ein Problem. Oder zwei, oder drei, oder auch mehr .. Könnte ich es bewältigen? Möchte ich es bewältigen? Bin ich zu schwach? Fehlt mir die Kraft, das Durchhaltevermögen, der Wille, die Motivation?
Wie gerne würde ich diesen einen Weg gehen. Doch
die Welt fordert mich auf, der Zeit ihren Lauf zu lassen. Sie lässt mich warten. Worauf? Was kommt denn?
Ich kann nicht warten, ich möchte nicht warten. Habe Angst, dass es alles eine andere Wendung nimmt. So wie jetzt ging es mir noch nie. Ich weiß nicht was mit mir los ist. Es ist in mir. Ich fühle es. Ich kann es spüren. Es flüstert mir etwas zu, doch es hat Angst. Angst vor etwas Neuem, Angst vor einer neuen Liebe - Angst vor einem neuen Ich. Angst vor Veränderung. Angst, verloren zu enden.

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