Aber ich kann nichts tun, ich kann es noch nicht
ändern.
Alles was ich tue, erscheint mir falsch, nicht
richtig und so unwirklich. Die Tage rauschen vorbei und ich tue so, als gäbe es
Raum und Zeit nicht mehr. Stundenlang könnte ich hier liegen und nichts tun,
einfach schlafen. Ja, schlafen erscheint mir richtig, ich kann nichts falsch
machen und vielleicht muss ich ja gar nicht mehr aufwachen. Vielleicht muss ich
den Kampf gegen den Alltag gar nicht mehr bestreiten. Doch auf der anderen Seite muss ich es. Ja, es gibt soviel zu tun. Ich hab das Gefühl ich schaffe das alles nicht mehr,bekomme nichts mehr auf die Reihe.
Und doch, ich muss. Das ist die bittere
Wirklichkeit, die Realität, ich kann nicht aufgeben. Aufgeben bedeutet zu
versagen und das kann ich nicht, ich muss stark bleiben, irgendwie, ich
muss.
Die oberste Priorität ist es im Kampf nicht zu
fallen und wenn ich falle, dann nur mit dir. Mit dir ode rich gehe unter. Aber
ich weiß, dass es so nicht passieren wird. Du fängst mich auf, du hälst mich,
aber kannst du auch uns beide tragen? Ich zweifel nicht, ich ertrage nur die
Situation nicht mehr.
Ich will um dich weinen, um mich, um uns. Gibt es
ein uns?Teilnahmslos sehe ich dem Geschehen zu, sehe dem
Trubel der Welt zu, als würde ich nicht dazugehören. Ich gehöre nicht dazu und
du?
Ich sitze einfach hier und frage mich, wie es so
weit kommen konnte. Und
innerlich kämpfe ich gegen die ohnmächtige Wut, gegen die hilflosen Tränen und
am meisten gegen mich selbst.


Hi, nochmal zu einem deiner letzten Posts: du hast auch Normalgewicht! Was ist bitte an 62kg nicht normal?
AntwortenLöschenDu schreibst, dass du dir im Moment nicht helfen kannst - ich kenne das nur allzu gut... aber versuch doch anderen zu helfen! Ich bin durch einen Kommentar auf einem anderen Blog auf deinen gestoßen - deine Tipps waren so wertvoll. Gibt es nicht auch in deinem Umfeld Menschen, denen du etwas Gutes tun kannst? Mir hat das geholfen!!